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Dienstag 18.. Oktober 2011
Eine „Katze“ ist der große Rückhalt
Fußball-Landesklasse: Kevin Krysiak im Tor eine Bank / Daniel Schwarzbach fliegt aus Kader
Nicht umsonst trägt er den Spitznamen „Katze“. Kevin Krysiak zeigte am Sonnabend dann auch, über was für blitzschnellen Reflexe er verfügt. Mit Glanztaten in der 29., 42. und 65. Minute hielt der Torwart des SV Eintracht Gransee sein Team im Spiel. Am Ende hatte er dank seiner Leistung einen erheblichen Anteil am Punktgewinn (0:0) gegen die Reserve von Falkensee/Finkenkrug. Im Abstiegskampf der Fußball-Landesklasse West könnte er zum großen Rückhalt werden. So sieht es auch Trainer Dirk Warsany: „Über seine fußballerischen Qualitäten braucht man nicht zu diskutieren. Er hat ein Klasse-Spiel gemacht.“In die gleiche Kerbe schlug Libero Thomas Klapötke, der mit 41 Jahren aufgrund der personellen Misere gerne aushilft: „Das war schon Extra-Klasse von Katze. Ich muss aber auch sagen, dass sich das ganze Team diesen Punkt redlich verdient hat.“Krysiak, eigentlich Feldspieler und früher im Sturm aktiv, wurde vor dieser Saison zur Nummer eins umfunktioniert. Und der 25-Jährige fühlt sich auch zwischen den Pfosten wohl. Und er bringt dort Leistung, gab sich nach der Partie aber bescheiden: „Dafür bin ich ja da, dass ich auch mal einen halte“, um umgehend ein Kompliment an seinen direkten Vordermann zurückzugeben. „Thommy hilft uns mit seiner Erfahrung enorm.“Der wiederum anerkennend befand, „Kevin stellt sich voll in den Dienst der Mannschaft“.Ein anderer Mitspieler lässt diese Einstellung derzeit vermissen, denn aufgrund „disziplinarischer Gründe“, so Trainer Warsany, gehört Daniel Schwarzbach (Foto) derzeit nicht zum Kader. Der 24-jährige Mittelfeldspieler war am Samstag nur Tribünengast.
Mittwoch 02. März 2011
Eintracht Gransee ist wieder online
Thoralf Ickert verhilft Verein aus dem Schattendasein im world wide web.
Jahrelang fristete der SV Eintracht Gransee ein Schattendasein im Internet. Mit den Worten „wird überarbeitet“ wurden Interessierte oder verirrte User quasi auf die Bank gesetzt, um in der Fußballsprache zu bleiben. Doch diese Zeit ist vorbei, die Eintracht ist wieder online.Und das bereits seit Dezember vergangenen Jahres. Still und heimlich gab der Club sein Comeback auf der weltweiten Netzwerkbühne, nachdem die erste Vereinshomepage 2005 online ging und seit längerem komplett brach lag. Mitglieder und sonstige Interessierte können nun also wieder jede Menge Informationen abrufen. Und das scheint sich schnell herumgesprochen zu haben. Knapp zwei Monate nach der Wiederbelebung haben bereits 1 438 User die Seite aufgerufen (Stand gestern bei Redaktionsschluss).Den neuen Vereinsauftritt im world wide web hat Thoralf Ickert (Foto) erstellt. Der 25-jährige Granseer begann im Dezember vergangenen Jahres seine Tätigkeit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) beim Club. Beim Amt für Grundsicherung bat der Verein um eine unterstützende Kraft und bekam „den perfekten Mann“, so Fußballchef Hans-Jürgen Wassel und fügt an: „Ein Glücksgriff für uns.“Nach nur wenigen Tage bei der Eintracht tüftelte der technikinteressierte Familienvater bereits am neuen Gesicht des Vereins im Internet. „Ich habe mich ausführlich belesen, informiert und auch einiges abgeschaut. Denn gelernt habe ich das Erstellen einer Homepage (engl. für Heimseite, Anm. d. Red.) nicht“, berichtet Ickert. Dann sei alles ruckzuck gegangen. Zwei Wochen später war die Präsentation fertig. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schnell geht“, sagt Ickert, der nach einem abgeschlossenen Studium für Geschichte und Öffentliches Recht auf Jobsuche ist. Bis Ende April hilft er dem Verein sowohl bei Bürotätigkeiten als auch bei der Absicherung des Trainingsbetriebes im Nachwuchsbereich. Selbstredend gehört die Pflege, sprich die stetige Aktualisierung seines Werkes, natürlich auch zu seinem Aufgabengebiet. Schließlich will der „News-Bereich“ fortlaufend mit aktuellen Meldungen und Spielberichten „gefüttert“ werden.Nebenbei muss Ickert auch noch einige Basis-Informationen (Mannschaftslisten und -bilder) nachtragen. „Das wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis alle angedachten Inhalte eingepflegt sind“, macht er deutlich, dass es nur mit dem Erstellen einer Vereins-Internetseite nicht getan ist.Künftig soll der Besucher auf www.sv-eintracht-gransee.de also nicht mit einem „wird überarbeitet“ abgespeist werden, sondern fortlaufend seinen Wissenhunger stillen können.Um die notwendigen Aktualisierungen auch vornehmen zu können, kam es dem Verein natürlich zupass, dass er auf der Tagung der Nachwuchsleiter des Fußball-Kreises zuletzt in Oranienburg ein Notebook überreicht bekam. Der SV Eintracht hatte erfolgreich am DFB-Wettbewerb „Team 2011“ teilgenommen, der Vereine für ihre Kooperation mit Schulen prämiert (wir berichteten).Wassel dazu: „Das ist eine wunderbare Sache. Wir können das Gerät gut gebrauchen. Allein schon, weil perspektivisch alle organisatorischen Dinge im Spielbetrieb online erledigt werden.“Im Spätherbst 2010 hatte die Eintracht mit seinen Talenten die Trainingseinheiten laut DFB-Plan beim Wettbewerb „Team 2011“ absolviert. Gemeinsam mit dem SV Friedrichsthal gab es nun unlängst die Belohnung in Form eines Notebooks.Gunnar Reblin
Sportredakteur
Gransee-Zeitung